Meine Schokolade

Schokoladenherstellung

Zur Schokoladenherstellung benötigt man zu allererst die nichtaufgeschlossene Kakaomasse. Nach der Vermahlung wird diese Masse mit Kakaobutter vermischt. Kakaobutter ist ein Nebenerzeugnis der Kakaoherstellung. Nachdem die Kakaobutter beigemischt wurde, muss die entstandene Masse gemischt und geknetet werden. Dadurch wird die Grundmasse zur Schokoladenherstellung homogen und plastisch. Um sicherzustellen, dass die Schokoladenpartikel alle die Selbe Partikelgröße haben, wird die Masse auf mehreren Stufen gewalzt. An die Walzung schließt sich die Conchierung an. Das Conchieren unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller. Es ist sozusagen das größte Geheimnis eines Fabrikanten. Im Allgemeinen passiert folgendes:
Die Schokolade wird für 24 Stunden bei ungefähr 50°C in Wärmekammern ruhen gelassen. Durch diesen Vorgang reift die Schokolade und nimmt eine teigige Konsistenz an. Der eigentliche Conchierungsprozess ist das Reiben, Kneten und Rühren der Masse. Dies ist jedoch etwas schwierig, da die Temperatur genau richtig eigestellt sein muss. Es muss warm genug sein, damit alle flüchtigen Inhaltsstoffe verdampfen, die nicht erwünscht sind aber auch kühl genug, damit die geschmackgebenden Inhaltsstoffe nicht verdampfen.

Lerne die Herstellung der Schokoloade von Schokoladenplantage bis zu fertigen Schokoladentafeln.